Machine translation literacy in the lower secondary classroom

Autor/innen

DOI:

https://doi.org/10.26034/ne.vals.2025.9310

Schlagworte:

Übersetzungsmschinen, Fremdsprachenunterricht, Sekundarstufe I, MT-Literacy

Abstract

Aktuelle Studien weisen darauf hin, dass Lehrpersonen und Lernende oft unsicher im Umgang mit Machine Translation (MT) sind, und dass ein mittleres Sprachniveau erforderlich sei, um MT-Literacy auszubilden. In Anbetracht der Tatsache, dass Übersetzungsmaschinen in den meisten Klassenzimmern, oft im Verborgenen, verwendet werden, argumentiert dieser Artikel, dass die Förderung von MT-Literacy bereits in den frühen Phasen des Sprachenlernens beginnen sollte. In sechs Klassen der Sekundarstufe I wurde ein sechswöchiges Strategietraining zu MT-Literacy durchgeführt. Fragebögen und Fokusgruppeninterviews wurden eingesetzt, um die Wahrnehmung der Lernenden in Bezug auf die Nutzung von MT zu untersuchen. Vor dem Strategietraining schienen die Schüler*innen ein sehr niedriges Niveau an MT-Literacy zu haben, entsprechend empfanden sie einfache Strategien zum sinnvollen Einsatz von MT als hilfreich. Obwohl die Einschätzungen zur wahrgenommenen Nützlichkeit von MT über die Messzeitpunkte hinweg relativ stabil blieben, zeigt die deutliche Zunahme positiver Emotionen, dass die explizite Erlaubnis des MT-Einsatzes im Klassenzimmer die Grundlage für die Entwicklung von MT-Literacy bereits auf niedrigen Sprachniveaus schaffen kann.

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Veröffentlicht

2026-01-22