Language at the intersection of internationalization policy and practice in higher education
DOI:
https://doi.org/10.26034/ne.vals.2026.9828Schlagworte:
Internationalisierung, Politik, Sprache, Hochschulbildung, Lehren und LernenAbstract
Dieser Artikel untersucht das komplexe Zusammenspiel zwischen Internationalisierungsstrategien und deren Umsetzung im Hochschulwesen und beleuchtet dabei die oft vernachlässigte Rolle der Sprache. Er vertritt die Auffassung, dass Internationalisierungsstrategien keine neutralen Rahmenbedingungen darstellen, sondern von Machtdynamiken und den Interessen der Beteiligten geprägt sind, was zur Marginalisierung bestimmter Gruppen führen kann. Die Studie identifiziert die Herausforderungen und Chancen, denen internationale Studierende und Doktoranden im Rahmen dieser Strategien begegnen, und betont die Notwendigkeit, die Sprache in den Mittelpunkt der Bemühungen zu stellen, um Inklusion und sinnvolle Bildungserfahrungen zu fördern. Indem der Artikel eine dynamische Perspektive auf Politik als einen sich entwickelnden Prozess einnimmt, der von verschiedenen Akteuren beeinflusst wird, hinterfragt er traditionelle lineare Vorstellungen von deren Umsetzung. Er argumentiert, dass ein reflektiertes Engagement für die Sprache die Kluft zwischen politischen Richtlinien und lokalen Praktiken überbrücken und so die Bildungslandschaft bereichern kann. Auf der Grundlage qualitativer Daten, die bei Lehrenden und Studierenden erhoben wurden, trägt diese Untersuchung zu einem tieferen Verständnis darüber bei, wie Sprache Interaktionen und Identitäten im Kontext der Internationalisierung prägt. Letztendlich fordert sie eine Neubewertung der sprachlichen Dimensionen der Internationalisierungspolitik, um die Komplexität der Praktiken im Hochschulbereich besser widerzuspiegeln.
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